Heute morgen fand ich diese Message eines alten Freundes aus Kinderzeiten: 

“Ich habe mitbekommen, dass Du auf Bitcoin gesetzt hast. Daher wüsste ich gerne, was Du davon hältst. Ob es wirklich funktioniert und wie viel man zum Einstieg mindestens investieren sollte”

Es ist die so ziemlich klügste Frage, die mir je zu diesem doch etwas komplexen Thema gestellt wurde, denn sie bringt exakt auf den Punkt, worum es den Meisten gehen dürfte. 

Warum ich auf Kryptogeld setze

Zuerst einmal weil ich überzeugt davon bin, dass Kryptowährungen die beste Investmentchance unseres Jahrhunderts sind. Ja mein Freund, hier läßt sich eine ganze Menge Geld verdienen!

Außerdem glaube ich daran, dass wir dank dieser neuen Technologien eine Welt schaffen können, in der mehr Menschen Zugang zu Wohlstand erhalten als jemals zuvor. Kryptogeld erlaubt es Jedem, sein Vermögen selbst zu verwalten und sicher zu verwahren.

Bitcoin ist nur der große Name, den inzwischen jeder schon einmal gehört haben dürfte. Basierend auf der ihm zugrunde liegenden Technologie entsteht darüber hinaus ein ganzes Universum weiterer spannender Lösungen für die verschiedensten Aufgaben.

Heute, am Wahltag, möchte ich nicht vergessen zu erwähnen, dass mit der Blockchain Technologie auch eine wirkliche Demokratie ohne korrupte Parteien und Lobbyisten machbar wäre.

Das Internet des Geldes

blockchain symbol

Bislang war es uns nicht möglich, Zahlungen ohne die Hilfe von Mittelsmännern abzuwickeln. Dank Bitcoin und seiner Konkurrenten werden wir in naher Zukunft Geld per SMS versenden können.

Doch nicht nur das. Wegfallende Bankspesen machen auch die Zahlung von Kleinstbeträgen wirtschaftlich. So könnte ich in Zukunft 10 Cent für die Lektüre dieses Artikels verlangen und diese direkt über deinen Webbrowser abrechnen.

Dank Internet können wir digitale Daten schnell und kostengünstig bereitstellen. Ganz gleich, ob es sich dabei um Nachrichten, Dokumente, Musik oder Filme handelt. Allein die Bezahlung für diese Dienste blieb bisher an die alten Systeme gebunden.

Im Zusammenspiel von Internet und Kryptowerten werden die Nachfolger von Apple, Facebook und Netflix entstehen. Ganz zu schweigen von den gigantischen Umwälzungen, die dem Finanzwesen bevorstehen. Von der Kreditvergabe bis hin zur Beteiligung an Unternehmen werden wir in den nächsten zehn Jahren einige Revolutionen erleben.

Dank der oben erwähnten Mikrozahlungen wird es sogar möglich sein, dass Dein Kühlschrank automatisch Bier bestellt, während Dein Auto Daten über die aktuelle Verkehrslage an Google Maps (oder an dessen Nachfolger) verkauft.

Neues Geld für die Welt

Vor gut hundert Jahren haben die Regierungen der Welt das Geld ihrer Bürger entwertet, indem sie seine Golddeckung aufgehoben haben. Das erlaubte ihnen, mehr oder weniger beliebig neues Geld zu schaffen, um damit das größte Gemetzel der Menschheitsgeschichte zu finanzieren. Ich kann mir kein größeres Verbrechen vorstellen.

Nach diesem Ersten Weltkrieg vernichteten die Inflation in Deutschland und die erste von mehreren Weltwirtschaftskrisen in den USA unzählige Vermögen. Auf die kurze Blütezeit der “Belle Epoque” um die Jahrhundertwende folgte eine Zeit des Elends. Kriegerische Konflikte, Geldentwertung und die schleichende Enteignung des Großteils der Bevölkerung durch Nullzinsen setzen sich bis heute fort.

Bitcoin wurde nach der letzten Finanzkrise von 2008 als Alternative zu diesem korrumpierbaren Zentralbankgeld geschaffen.

Es kann nie mehr als 21 Millionen Stück davon geben, er ist also nicht inflationierbar. Geschaffen wird er mittels komplexer Rechenaufgaben in einem dezentralen Computernetzwerk, an dem Jeder teilnehmen kann. Keine zentrale Instanz und keine Regierung kann ihn beeinflussen oder verbieten.

Mit Bitcoin ist es möglich ein Millionenvermögen auf einem Smartphone aufzubewahren, oder sogar durch Auswendiglernen einer Folge von Wörtern im Kopf zu behalten.

Kryptowährungen geben der Menschheit die Chance, sich von schlechtem Geld und dem daraus resultierenden permanenten Konsumzwang zu befreien.

Bitcoin ist noch keine App!

Bitwala bitcoin Exchange

Das ganze Ökosystem steckt noch in seinen Kinderschuhen und Pionier zu sein war noch nie ganz einfach. Doch zum Ausgleich für die Mühen des Lernen und Experimentierens machen Pioniere die höchsten Gewinne.

Um Deinen ersten Bitcoin (oder einen Bruchteil davon) zu kaufen, musst Du zuerst jemanden finden, der Dein Regierungsgeld dafür in Zahlung nimmt. Inzwischen gibt es eine ganze Reihe solcher sogenannter Exchanges. Bitwala macht diese Aufgabe besonders einfach und bietet ausserdem eine Mastercard Debitkarte, mit der Du Deine Bitcoin überall ausgeben kannst.

Ich persönlich habe nur 6% meines Kapitals in Bitcoin investiert, den Rest in ein Dutzend sogenannter Altcoins. Bitwala und das ebenso einfach handhabende Coinbase Pro bieten diese nicht an. Daher muss der frisch erworbene Bitcoin an andere Börsen transferiert werden, was mich bei den ersten paar Malen ganz schön ins Schwitzen gebracht hat.

Dann geht es darum zu wissen, in welche Projekte Du Dein Geld investieren willst. Am Altcoin Markt tummeln sich inzwischen 3.000 verschiedene Coins und ich gehe vorsichtig davon aus, dass 95% davon entweder glatter Betrug, oder sonstwie zum baldigen Untergang verdammt sind.

Entweder Du steigst voller Elan ein in den Lernprozess, oder Du suchst Dir einen Berater, der Dich sicher durch die Gefahrenzonen begleitet.

Gewinn und Verlust

bitcoin chart

Ich habe meine ersten Bitcoin im November 2016 zu einem Kurs von rund 700€ gekauft. Gerade eben ist ein Bitcoin rund das Zehnfache dessen wert und selbst am bisherigen Tiefpunkt hätte ich noch immer 400% der eingesetzten Summe gehabt. Wer dagegen im Dezember 2018 bei €15.000 gekauft hat, darf noch etwas warten, bis er ohne Verlust aus der Sache herausgehen kann.

Natürlich habe ich diese ganze Achterbahnfahrt nicht mitgemacht, sondern meine Coins noch vor ihrem Höchststand im Dezember 2018 verkauft. Jetzt beginne ich so langsam damit, wieder einzukaufen.

Kryptogeld ist eine hoch spekulative Anlage und muss mit großer Vorsicht gehandhabt werden. Wenn Du gewinnen willst, musst Du Dich jeden Tag damit beschäftigen. Das war aber auch bei den guten alten Aktien schon so.

Mit wie viel du einsteigen solltest ist daher leicht zu beantworten: Investiere so viel, wie du guten Gewissens bereit bist zu verlieren.

Bei mir ist das eine ganze Menge, denn ich bin mir sicher, dass ich sie nicht verlieren werde. Ich habe gute Informationsquellen und handle auch danach.

Lust zum Einsteigen? Ich teile mein Wissen auch gerne mit Dir!

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Benedikt Lechner

Senior Nomad

Die Fähigkeit Chancen zu erkennen und zu ergreifen hat mir zu einem unabhängigen Lebensstil und großer materieller Freiheit verholfen. Lass dich mitnehmen auf eine spannende Reise.

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