Zeit ist der neue Luxus

Ich liebe Luxus und möchte nicht ohne Luxus leben. Dennoch verzichte ich nur allzu gerne auf das, was mir heute als „Luxus“ verkauft werden soll.  Ich habe eine Weile gebraucht, um zu merken, dass man uns dieses Wort gestohlen hat. Die Konsumgesellschaft greift nach Logos und merkt dabei nicht, dass sie einfach nur hoffnungslos überteuerte … Weiterlesen …

Everything louder than anything else!

Dieser Meat-Loaf-Song ist für mich zu einer Art Lebenshymne geworden. Er wurde von Jim Steinman, dem Richard Wagner der Rockmusik geschrieben. Schon der Titel ist ein logischer Widerspruch: Nichts kann wirklich lauter sein als alles andere. Man kann es nur versuchen! Und genau das ist der Punkt: Es ist eine radikale Absage an das Prinzip … Weiterlesen …

Who wants to live forever?

Alle reden über Longevity. Länger leben, gesünder leben, den Tod so weit nach hinten schieben, wie die Wissenschaft es erlaubt. Das ist das nächste große Ziel geworden, nachdem man Erfolg hatte, Geld hatte, die Welt gesehen hat. Doch es scheint mir, dass sich kaum jemand die Frage stellt, die neben all den Bluttests und Supplementen … Weiterlesen …

Der Luxus des Flüchtigen

Eigentlich wollten wir eine Hochzeit feiern, in der Nähe von Bordeaux. Am Strand von Arcachon, wo die Braut glückliche Sommertage als Kind verbracht hatte. Doch es kam mal wieder anders, die Wälder brannten, die Flammen hatten sich bis auf wenige hundert Meter an das Feriendomizil der jungen Familie gefressen. Sie mussten mitten in der Nacht … Weiterlesen …

Just do it! Wie mir der Fortschritt die Zeit schenkte

In meinem letzten Essay schrieb ich darüber, dass man Zeit haben muss, um eine Stadt wirklich erleben zu können. Ich habe diese Zeit, weil ich das Glück hatte, in eine Zeit geboren worden zu sein, in welcher ein, nie dagewesener, technologischer Fortschritt sie mir geschenkt hat. Mir und all denjenigen, die diesen Fortschritt genutzt haben. … Weiterlesen …

Paris – Ein Fest fürs Leben

Viele Menschen mögen Paris nicht und ich kann sogar verstehen, warum.  Ich habe diese Stadt nämlich zuerst auch ganz falsch angepackt. Du kommst für ein verlängertes Wochenende, hetzt vom Louvre zum Eiffelturm und vom Eiffelturm zum Montmartre. Dafür stehst du überall Schlange, und musst dich durch Menschenmassen drängeln. Du zahlst einen viel zu hohen Preis … Weiterlesen …

Lebensgeschichten und die Ente Nummer 1.208.563

Mein Leben ist nie geradlinig verlaufen. Das klingt wie eine Koketterie, ist aber eher eine Diagnose. Es gab darin durchaus Phasen, in denen ich mir Geradlinigkeit gewünscht habe. Die beruhigende Vorstellung, dass ein Anfang irgendwo hinführt und der Weg sich nicht ständig selbst kreuzt. Einen meiner ältesten Freunde habe ich im Zug zur Offiziersbewerber-Prüfzentrale der … Weiterlesen …

Du darfst wählen. Nur nicht wohin.

Über den sanften Despotismus, die Erziehung zur Unmündigkeit und die Frage, ob überhaupt noch jemand nach der Bremse sucht Die eleganteste Art ein Volk zu unterwerfen, bittet um Erlaubnis! Sie gaukelt dir vor, dass du der Herr im Haus bist, weil sie dich alle paar Jahre wählen lässt. Doch im Grunde entscheidest du nur über … Weiterlesen …