Über Mich

Ich habe mein Leben niemals auf später verschoben, sondern habe immer nur dafür gesorgt, dass ich mit der Gegenwart zufrieden sein kann.

Aus diesem Grund hat es mich nicht interessiert für gute Noten zu büffeln, oder mein Jurastudium mit einem Prädikatsexamen abzuschließen. Der “gute Job”, die Illusion einer Karriere und sozialer Anerkennung waren kein Anreiz für mich. Heute würde man sagen, dass meine Zeitpräferenz recht hoch ist.
 
Vor 40 Jahren durfte ich mir wegen dieser Haltung noch allerhand Schlimmes anhören, heute erkennen zum Glück immer mehr Menschen den Wert der Gegenwart.

Das Leben findet jetzt gerade statt

Statt nutzloses Wissen anzuhäufen, habe ich mich mit dem beschäftigt, was mich in jeweiligen Moment interessiert hat und meist brachte das auch mehr als genügend Geld ein. 

Ich habe Mopeds frisiert, Sprachen gelehrt, Autos restauriert und Vieles mehr. Irgendwann kam der erste Computer ins Haus und bald danach das dezentralisierte Netzwerk, welches die Armee 20 Jahre zuvor erfunden hatte. Ich war ein Internet Pionier.

Bei einem der ersten Online-Broker in den USA spekulierte ich mit Aktien unbekannter Firmen, welche die Infrastruktur dieses Internet liefern würden. Diese wurden oft von größeren Firmen übernommen, was die Kurse explodieren ließ. Sehr viele davon gingen auch schnell wieder unter. Doch wer jeden Tag seine Hausaufgaben gemacht hatte, wusste das vorher.

Das Internet war die größte Chance des letzten Jahrhunderts. Ich habe sie erkannt und ergriffen

Leben bedeutet Veränderung

Mit den Gewinnen aus der “Dotcom Blase”  hatte ich den Grundstein für ein ortsunabhängiges und damit steuerfreies Leben gelegt. Ich habe mich im grauen und mutlosen Deutschland nie wohl gefühlt und wurde zum “digitalen Nomaden”, lange bevor dieser Begriff geprägt wurde.

Multimillionär zu werden, hat mich allerdings auch nicht interessiert. Stattdessen schraubte ich an Harley Davidson Motorrädern und eröffnete eine Rockerkneipe am Ballermann Strand auf Mallorca. Als ich davon genug hatte, reiste ich mit einer Leica Kamera durch die Welt. Ich meditierte im Dschungel, übte Yoga und lernte den Buddhismus kennen.

Vor drei Jahren verkaufte ich die letzte Harley und meine Fotoausrüstung und habe das Geld in damals rund 20 Bitcoin investiert.
 
Seither beschäftigen mich die spannenden Entwicklungen rund um die größte Revolution der Menschheitsgeschichte: Erstmals kann jeder Mensch sein Vermögen selbst verwalten. Ganz ohne die kostspielige Mitwirkung von Institutionen und Staaten.
 
Das “Internet des Geldes” ist die erste große Chance dieses Jahrhunderts, ich setze darauf.

Geld macht auch nicht glücklich!

Am Ende wird jedoch auch noch so viel Geld keine Zufriedenheit schaffen. Als Selbstzweck angeschafft, gebiert es nur den Wunsch nach noch mehr. Genügend davon zur Verfügung zu haben beruhigt, es festhalten zu wollen schafft Angst. 
 
Statt nutzloses Vermögen anzuhäufen, sammle ich Wissen und gute Freunde. Beides wird mir dabei helfen, notfalls wieder Vermögen zu schaffen. Was nutzt auch schon alles Geld, wenn ich es am Ende zum Arzt tragen muss, um wieder halbwegs schmerzfrei leben zu können?

“Was mich am meisten wundert, ist der moderne Mensch. Erst opfert er seine Gesundheit, um Geld zu verdienen. Dann opfert er sein Geld, bei dem Versuch die Gesundheit zurückzugewinnen”
Dalai Lama

Niemals habe diese armen Leute verstanden, die keine Zeit für ein ausgiebiges Mittagessen in gemütlicher Runde haben und eine Siesta danach für den Gipfel der Dekadenz halten.

Wofür arbeitest du so viel, du Depp? Merkst Du nicht, dass du dir keine Zeit für die wichtigste Person in deinem Leben nimmst? Für dich!

Ich habe keine Zeit, dafür, so zu leben wie diese Menschen.

Das Letzte von mir:

Unkorrekte Gedanken, Beschreibungen, Episoden und Bilder. Das meiste davon wirklich erlebt, manches abgekupfert und nur ganz wenig frei erfunden:

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